Das ist nicht einfach zu beantworten, aber trotzdem…

Wir sind ein Haufen kreativer Köpfe, die mit Ihrer Freizeit nichts anderes anzufangen wissen, als sie hinter oder auch vor der Kamera zu verbringen. Altmodisch heißt so was „Amateurfilmer“ oder auch „Hobbyfilmer“. Der Begriff ist aber oft mit Vorurteilen belegt, denn mit den verwackelten sogenannten „Amateuraufnahmen“ im Fernsehen haben wir wenig gemeinsam. Der bessere Ausdruck wäre „nicht kommerzielle Filmgemeinschaften“.

Die Jüngsten von uns sind gerade 12 Jahre, die älteren auch schon mal richtige „Grufties“, aber wir alle haben ein gemeinsames Hobby, nämlich Filme drehen. Man kann das natürlich auch alleine machen, was macht aber schon alleine Spaß. Deshalb sind wir auch richtig organisiert, Filmclubs heißt dann sowas, die gibt es in vielen bayerischen Städten. Die Adressen aller bayerischen Clubs, sowie weitere wichtige Adressen sind über unsere Homepage nachzulesen.

Alles zusammengehalten wird dann vom Landesverband Film + Video Bayern (LFVB), so unsere offizielle Bezeichnung in Bayern. Angeschlossen sind wir an den BDFA (Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V.).

Viele von uns wollen ihre Filme auch noch anderen Leuten zeigen, deshalb veranstalten wir auch richtige Wettbewerbe, auf Club-, Landes- und Bundesebene.

Nur in Bayern gibt es die „Bayerischen Film- und Videofestspiele“ (BAF), hier werden die besten bayerischen Produktionen der vergangenen  Wettbewerbssaison gezeigt und mit Bayerischen Löwen ausgezeichnet. Von den Bayerischen Filmfestspielen können die Filme nicht zu Buindeswettbewerben weitergemeldet werden.

Die interessantesten Filme aus den Landesfilmfestivals finden aber auch ihren Weg über die Bundesfilmebene bis zu den Deutschen Filmfestspielen (DAFF), dem größten Filmfestival in Deutschland auf nicht kommerzieller Ebene (BDFA-Wettbewerbsstruktur siehe auch hier).

Im Club treffen wir uns mindestens einmal im Monat. Dann schauen wir uns gemeinsam unsere neuesten Filme an, diskutieren über neue Ideen, halten Workshops zu vielen Filmthemen, wie Kameraarbeit, Beleuchtung oder Schnitt ab, oder besprechen gerade den letzten Gemeinschaftsfilm.
Mit welchem Schnittprogramm wir unseren Film geschnitten haben, welches Format (4:3 oder 16:9) wir verwendet haben oder auf welchem Medium er gespeichert wurde  ist genauso wenig entscheidend, wie die Frage, ob wir Dokumentionen, Animationen, Reise-, Experimental- oder gar Spielfilme drehen. Viel wichtiger ist es, dass wir Spaß am Filmen haben, das Interesse anderer Zuschauer wecken und auch Inhalte vermitteln können.

Sind Sie interessiert ?

Dann nichts wie hin, zum nächsten Clubabend… Clubabdressen

Wenn Sie vorhaben einem Club beizutreten, dann rufen Sie den Clubleiter an oder schreiben Sie eine E-Mail.
Hauptsache wir sehen uns am nächsten Clubabend, je mehr kommen um sich zu informieren – desto besser.

Wenn Sie vorhaben als Einzelmitglied dem BDFA beizutreten, können Sie sich hier das Online Formular herunterladen, ausfüllen und an die entsprechende Adresse schicken.

Herzlich willkommen im LFVB