Am 24. November trafen sich ein Dutzend Juroren um von dem Kameramann Frank Heinig einen Tag lang in die Geheimnisse des Filmens eingeführt zu werden.

Besondere Beachtung fanden dabei die Bildgestaltung und die optische Umsetzung von Ideen und Geschichten. Die Grundbegriffe eines guten Bildaufbaus waren den Juroren natürlich schon bekannt, so dass bald die Wirkung der Bilder im Mittelpunkt stand und zu regen Diskussionen führte. Was erreicht man mit welchen Mitteln? Welche Wirkungen haben verschiedene Brennweiten auf ein und dieselbe Situation? Wie wird das Auge des Zuschauers gut durch das Bild und weiter zum nächsten geführt? Wie erzeuge ich Aufbruchsstimmung, wie Spannung? Zu verschiedenen Themen hatte Frank Heinig kleine Beispiele aus professionellen Spielfilmen vorbereitet. Auch nach der Mittagspause  konnten die Erkenntnisse zum Thema Bildwirkung an einigen Spielfilmausschnitten überprüft werden.

Abschließend haben die Teilnehmer ein positives Fazit zu diesem Seminar gezogen, da es die Beurteilungsbasis für die Juryarbeit erweitert hat. In den demnächst geplanten Jury-Seminaren soll nun stärker auf die Juryarbeit von Kritikformulierungen bis zur Bewertung eingegangen werden.

Ilke Ackstaller

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